7 Wege, wie lokale Betriebe mehr Google-Bewertungen sammeln
Die meisten Betriebe haben kein Bewertungsproblem, sondern ein Frageproblem: Zufriedene Gäste würden bewerten, sie werden nur nie gefragt. Diese sieben Wege ändern das.
1. Fragen Sie im Moment der Zufriedenheit
Der beste Zeitpunkt ist nicht der Tag danach, sondern die Sekunde, in der jemand sagt «das war gut». Im Restaurant ist das beim Abräumen des Desserts, im Salon beim Blick in den Spiegel, in der Werkstatt bei der Übergabe des Schlüssels. Wer erst am Abend eine E-Mail schickt, kämpft gegen das Vergessen.
2. Machen Sie den Weg kürzer als drei Schritte
Jeder zusätzliche Schritt kostet Sie Bewertungen. «Suchen Sie uns auf Google» sind vier bis fünf Handlungen: App öffnen, tippen, richtigen Treffer finden, scrollen, Formular finden. Ein NFC-Aufsteller auf dem Tisch macht daraus eine: Handy dranhalten, Formular ist offen. Wer keinen NFC-Chip im Handy aktiviert hat, scannt den QR-Code daneben.
3. Stellen Sie die Bitte dorthin, wo gewartet wird
Wartezeit ist die einzige Zeit, in der Ihre Kundschaft freiwillig aufs Handy schaut. An der Kasse, am Tisch nach dem Essen, im Wartezimmer. Ein Aufsteller an diesen Stellen arbeitet, ohne dass jemand etwas sagen muss – und nimmt Ihrem Team das Unangenehme am Fragen.
4. Geben Sie dem Team einen Satz, den es sagen kann
«Würden Sie uns bewerten?» ist für viele Mitarbeitende zu nah am Betteln. «Wenn Sie zwanzig Sekunden haben – der Aufsteller hier führt direkt zum Formular» ist ein Hinweis, keine Bitte. Ein fester Satz, den alle kennen, bringt mehr als gute Vorsätze.
5. Antworten Sie auf jede Bewertung
Antworten sind für Google ein Aktivitätssignal und für Ihre nächsten Kunden ein Charaktertest. Eine sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung wirkt stärker als zehn gute ohne Reaktion – weil sie zeigt, wie Sie mit Problemen umgehen. Zwei Sätze reichen.
6. Messen Sie, statt zu hoffen
Wenn Sie nicht wissen, wie viele Leute den Aufsteller antippen und wie viele davon wirklich bewerten, optimieren Sie im Dunkeln. Steht der Aufsteller falsch? Ist das Motiv unklar? Erst Zahlen machen das sichtbar – Aufrufe, Klicks und Klickrate pro Tag.
7. Bleiben Sie dran, auch wenn es läuft
Bewertungen altern. Ein Betrieb mit vierzig Bewertungen, von denen die neueste zwei Jahre alt ist, wirkt geschlossen. Ein gleichmässiger Zufluss ist wertvoller als ein einmaliger Schub – deshalb gehört die Bitte in den Alltag und nicht in eine Kampagne.
Und zwei Dinge, die Sie lassen sollten
- Bewertungen kaufen. Google erkennt Muster in Konten, Zeitpunkten und Formulierungen. Was auffällt, wird gelöscht – im schlimmsten Fall mitsamt den echten.
- Belohnungen für positive Bewertungen. Ein Rabatt gegen fünf Sterne verstösst gegen die Richtlinien von Google. Erlaubt ist, alle zum Bewerten einzuladen – nicht, ein bestimmtes Urteil zu bezahlen.
Der praktische Anfang
Nehmen Sie einen Ort in Ihrem Betrieb, an dem täglich gewartet wird, und stellen Sie die Bitte genau dorthin. Wenn Sie in drei Wochen sehen, wie oft angetippt wurde, wissen Sie mehr über Ihre Kundschaft als aus jeder Umfrage.
Die Bitte gehört auf den Tisch, nicht in eine E-Mail
NFC und QR auf einem Aufsteller, vorprogrammiert geliefert, in 5 Tagen in der Schweiz.
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