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Social Media 6 Min.· 11. September 2026

Instagram für Restaurants: Aus Gästen werden Follower

Reichweite auf Instagram zu kaufen ist teuer. Reichweite aus Leuten zu machen, die gerade bei Ihnen essen, kostet fast nichts – wird aber kaum gemacht.

Der Denkfehler

Die meisten Gastrobetriebe behandeln Instagram als Werbekanal, der neue Gäste bringen soll. Rückwärts ist es leichter: Wer schon einmal bei Ihnen war und es gut fand, ist der wahrscheinlichste Follower, den Sie je bekommen werden. Ein Follower, der Ihr Lokal kennt, kommt wieder – ein Follower aus einer Anzeige vielleicht nie.

Der Moment, in dem es funktioniert

Nicht beim Betreten, nicht beim Bezahlen. Sondern in der Pause zwischen Hauptgang und Dessert, wenn das Gespräch stockt und die Handys sowieso auf dem Tisch liegen. Wer in diesem Moment einen Grund bekommt, Sie zu suchen, tut es auch.

Was Sie anbieten müssen, damit jemand folgt

«Folgen Sie uns» ist kein Angebot, sondern eine Bitte. Ein Angebot klingt so: Tagesmenü zuerst auf Instagram. Tische für den Freitag zuerst dort. Neue Karte dort zuerst zu sehen. Wer folgt, muss etwas bekommen, das er sonst nicht hat – sonst ist der Knopf sinnlos.

Drei Formate, die in Lokalen tragen

  1. Das Tagesangebot als Story, jeden Tag zur gleichen Zeit. Verlässlichkeit schlägt Kreativität – Leute gewöhnen sich an eine feste Uhrzeit.
  2. Die Küche bei der Arbeit. Kein Hochglanz nötig; Hände, Dampf und Tempo funktionieren besser als arrangierte Teller.
  3. Gesichter Ihres Teams mit Namen. Das ist der einzige Inhalt, den kein Mitbewerber kopieren kann.

Der technische Teil, den fast alle übersehen

Ein Instagram-Profil zu suchen, ist auf dem Handy erstaunlich mühsam: App öffnen, Lupe, Namen tippen, aus fünf ähnlichen Konten das richtige finden. Genau hier verlieren Sie die Leute. Ein Aufsteller, der direkt auf Ihr Profil führt, entfernt diese Hürde – antippen, Profil offen, folgen.

Was Sie messen sollten

Nicht die Followerzahl, sondern wie viele Leute den Weg überhaupt gehen. Wenn zweihundert Gäste den Aufsteller antippen und zwanzig folgen, ist Ihr Profil das Problem, nicht der Aufsteller. Wenn ihn niemand antippt, steht er falsch oder das Motiv sagt nicht, was es bringt.

Realistische Erwartung

Sie werden nicht über Nacht viral gehen. Sie werden pro Monat eine zweistellige Zahl echter, lokaler Follower gewinnen, die tatsächlich wieder bei Ihnen essen. Das ist langweiliger als ein Hit – und deutlich mehr wert.

Die Bitte gehört auf den Tisch, nicht in eine E-Mail

NFC und QR auf einem Aufsteller, vorprogrammiert geliefert, in 5 Tagen in der Schweiz.

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